Clean Eating ist weniger als kurzfristige Diät zu verstehen, sondern vielmehr als langfristige Philosophie für einen bewussten und gesunden Lebensstil.
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Ernährung, der Zubereitung von Speisen sowie dem Thema Nachhaltigkeit. Ziel ist es, eine möglichst natürliche und ausgewogene Lebensweise zu fördern und einen achtsamen Umgang mit Körper und Nahrung zu entwickeln – für mehr Wohlbefinden im Alltag.
Clean Eating eignet sich grundsätzlich für alle, da nicht die Gewichtsreduktion im Vordergrund steht, sondern eine bewusste Ernährungsweise.
Stark verarbeitete Lebensmittel werden dabei möglichst vermieden. Grundsätzlich gilt: Je kürzer und verständlicher die Zutatenliste, desto besser.
Grundregeln:
- Keine Zusatzstoffe
- Vermeiden von künstlichen Süßstoffen
- Wenig bis kein industriell, raffinierten Zucker
- Mit natürlichen Lebensmitteln süßen: z. B. Trockenfrüchten, Obstmark, Dattel- oder Reissirup, frisches Obst
- Mehr gesunde Fette konsumieren: z. B. Omega-3 in Leinsamen und -öl, Walnüsse, fettreiche Fischarten wie Lachs, Makrele
- Frisch, regional und saisonal einkaufen und kochen
- Mit frischen Kräutern und Gewürzen statt mit Salz würzen
- Eiweiß mit Kohlenhydraten kombinieren
- Viel Wasser trinken, keinen oder selten Alkohol
Beispiel Tagesspeiseplan:
- Frühstück
Haferflocken mit Naturjoghurt, Leinsamen und frischem Obst - Mittagessen
Gemüsesuppe je nach Saison
Hirse-Brokkoli-Auflauf mit Bio-Hähnchen
Heimischer saisonaler Salat
Regionales Apfelmus, ungesüßt - Abendessen
Heimisches Rohnen-Carpaccio mit Rucola, Ziegenkäse und Walnüssen
Bio-Spiegelei mit Kartoffeln und Cremespinat aus regionalen Anbau - Beispiele für Zwischenmahlzeiten
Energy Balls (aus Datteln, Haferflocken, Mandelkerne, Honig und Sesam)
Ofenchips aus Gemüse und Kartoffeln, dazu Kräuter-Topfen-Dip
